Senior B. dominiert MIP-Blitzturniere

Die Dominanz von Berthold beim allmonatlichen Montagsblitz wird immer deutlicher. Gegen volle Konzentration schnelles Positionsgeschiebe und Manövern auf engstem Raume sind wir derzeit einfach machtlos.

Selbst Heiko, einer unser aktivsten Spieler sieht kein Land gegen den Senior-Meister. Karsten verliert einfach auf Zeit und Andreas kann seinen Matt-Setz-Stil nicht gewinnbringend einsetzen. Immerhin ist die nicht erreichte 100% Marke ein schwacher Trost für uns.

Monatsblitz April 2017
Nr.
Name
Typ
DWZ
Punkte
SoBe
Spiele
S
U
N
1
Berthold Engel VIP 2136 11,5 63,75 12 11 1 0
2
Karsten Wanie MIP 2043 10,0 51,00 12 10 0 2
3
Andreas Zimpfer MIP 1822 9,5 42,25 12 9 1 2
3
Heiko Wild MIP 1983 9,5 42,25 12 9 1 2
5
Gaspare Marchese MIP 1775 6,0 25,00 12 6 0 6
6
Karsten Stärke MIP 1746 5,5 23,25 12 5 1 6
7
Mario Rutsatz VIP 1932 5,5 22,75 12 5 1 6
8
Armin Worzelberger VIP 1770 5,0 17,50 12 5 0 7
9
Thomas Bretschneider VIP 1962 5,0 15,50 12 5 0 7
10
Martin Richrath VIP —- 4,5 14,75 12 4 1 7
11
Jörg Wilke MIP 1818 4,0 12,50 12 4 0 8
12
Herbert Schmitt MIP 1599 2,0 6,00 12 2 0 10
13
Valentin Kettner VIP —- 0,0 0,00 12 0 0 12

 

Monatsblitz März 2017
Nr.
Name
Typ
DWZ
Punkte
SoBe
Spiele
S
U
N
1
Berthold Engel VIP 2136 10,0 51,00 12 10 0 2
2
Karsten Wanie MIP 2043 10,0 48,50 12 10 0 2
3
Andreas Zimpfer MIP 1822 9,5 50,50 12 9 1 2
4
Mario Rutsatz VIP 1932 8,0 37,00 12 7 2 3
5
Georgios Kapsoulis VIP —- 7,5 41,25 12 7 1 4
6
Dirk Wagner MIP 1958 6,5 32,25 12 5 3 4
7
Heiko Wild MIP 1983 6,0 21,50 12 6 0 6
8
Jörg Wilke MIP 1818 5,5 21,25 12 5 1 6
9
Geralf Jeß MIP 1603 5,0 21,00 12 5 0 7
10
Karsten Stärke MIP 1746 3,5 13,75 12 3 1 8
11
Armin Worzelberger VIP 1770 3,0 17,00 12 2 2 8
12
Bernd Ickert MIP 1554 2,0 4,50 12 2 0 10
13
Gaspare Marchese MIP 1775 1,5 5,00 12 1 1 10
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Pfalz Open 2017 – Matt im Kopp

Dieses Jahr haben wir die Karnevalszeit mal anders verbracht. Mit dem (noch) Oberliga-Spieler Markus vom benachbarten Verein BvK fuhren Jürgen und Karsten in die Pfalz. Dort wo der Saumagen zu Hause ist und Bier ein Schattendasein fristet, wollten wir mal punkten.

Letztendlich gab es neben einigen Glücksmomenten auch herbe Enttäuschungen. Jürgen landete traditionell auf dem besten Platz von uns (112), Karsten schaffte es nach schlechtem Start doch noch auf Platz 120 und Markus musste sich nach saustarker Leistung und bitteren Niederlagen mit Platz 129 begnügen.

Matt im Kopp beim Pfalz Open 2017
Spieler Jürgen

(MiP)

Karsten

(MiP)

Markus

(BvK)

Punkte 4,5 4,5 4,0
Platz 112 120 129
DWZ neu 2079 2043 2066
Leistung 2077 2051 2033
Titelträger als Gegner 5 0 2
Punkte gegen Titelträger 2 0 1

 

Weitere Informationen über das Pfalz Open findet ihr hier.

Das Pfalz Open hat wirklich eine Top-Organisation und ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer wäre ein Turnier in der Größenordnung überhaupt nicht durchführbar. Die Leistungsdichte im A-Open (A wie Atemnot, da der Spielsaal echt gewöhnungsbedürftig ist) ist fantastisch. Die vielen Jugendlichen rauben einem so manche DWZ-Punkte, aber das ist ja normal.

Spielsaal A-Open

Jürgen

Markus

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Randolfs Ecke – MIP 2 / SV FFM Nord 2

Als ich mich zur 5. Runde der Bezirksliga in Richtung unseres Spiellokals begab, war ich für unsere Mannschaft unziemlich verfrüht. Ganze 20 Minuten vor 14 Uhr. Daher beschloss ich, in einem Stehcafe an der Straßenbahnhaltestelle noch einen Espresso zu mir zu nehmen. Als ich dann um 13:50 Uhr Bei der AWO einlief, hatte ich die zugegebenermaßen utopische Hoffnung, es könnte bereits der eine oder andere Spieler meiner Mannschaft eingetroffen sein und sei fleißig am Aufstellen der Figuren. Dem war natürlich nicht so…ich war der erste Anwesende meiner Mannschaft.

Nachdem ich Bretter, Figuren, Uhren etc. herbeigeschleift hatte, erschienen die ersten Mitglieder unserer Mannschaft und die letzten des Gegners. Mein Mannschaftsführer, Jörg, versuchte mich zu überreden, an Brett 7 anstatt Brett 8 zu spielen, weil ich sonst einen Gegner mit einer über 200 Punkte höheren DWZ als ich hätte. Ich lehnte das Ansinnen jedoch ab, was sich als vorteilhaft erweisen sollte. An Brett 7 hätte ich nämlich gegen einen etwa 9jährigen Knaben gespielt. Nix gegen Kinder – auf einem Spielplatz zum Beispiel, oder im Schwimmbad! Als Schachgegner jedoch, sind sie mir unwillkommen.

Erstens spielen sie in der Regel viel besser, als die DWZ Punkte, die sie angesammelt haben, vermuten lassen. Zweitens habe ich da eine gewisse Beißhemmung. Drittens werden sie in der Regel von über-ehrgeizigen Familienmitgliedern begleitet, sodass man von Vater, Mutter, Onkel usw. umstanden wird und auf diese Weise ein äußerst nachteiliges Karma entsteht. OK, dieser Junge wurde lediglich mit seiner Mutter, einer erfreulich zurückhaltenden Person angereist.

Wir legten los. Das Kind am Nebenbrett, das gegen Lorenz spielte, tat das auch. Der Bub hackte die Züge seiner gesamten Partie in 10 Minuten herunter. Lorenz benötigte fast 2 Stunden. Sobald Lorenz gezogen hatte, oder auch nur Anstalten machte zu ziehen, kreiste die Hand des Knaben bereits wie ein Geier über den Figuren. Der Junge stand, als ich einmal von meiner für mich nicht einfachen Partie hinüber schaute, besser. Am Schluss ging es Remis aus, weil sich das Kind keine Zeit ließ, seine bessere Stellung zum erfolgreichen Ende zu führen. Ich bewundere Lorenz ob der Ruhe, die er behielt, während das Kind aufstand und sich setzte, herum zappelte, sich offensichtlich bereits als Sieger fühlte und es wunderte mich sehr, dass Lorenz nicht um den letzten Nerv gebracht wurde.

Nach der Partie versuchte Lorenz sich freundlich mit dem Knaben zu unterhalten, was jedoch fehlschlug. Auf die Frage: “Wie lange spielst Du denn schon?” kam zunächst nichts. Auf die Wiederholung der Frage zuckte das Kind mit den Achseln und stieß schnoddrig hervor: “Keine Ahnung”. Lorenz versuchte es weiter und schlug vor: “Ein paar Jahre werden es doch schon sein?”, worauf irgendeine genervte Kurzantwort des Kindes das Gespräch beendete.

Ich versuchte mich mit der einzigen Eröffnung, von der ich ein wenig verstehe, nämlich Gran Prix. Leider wollte ich partout meinen schwarzen Läufer nicht gegen einen Springer abtauschen und parkte ihn ungünstig auf h2, wo er vom 11. bis zum 26. Zug völlig nutzlos herumstehen sollte. Mein Gegner startete auf dem Damenflügel einen verbissenen Angriff in den eigentlich alle Figuren beider Spieler (abgesehen von meinem schwarzen Läufer) involviert wurden. Zum Glück konnte ich mich irgendwie verteidigen, aber wenn mein Gegner zwischen dem 11. und dem 37. Zug das Wort “Remis” in den Mund genommen hätte, hätte ich seine Hand ergriffen und ihm den Arm ausgerissen. Allein, er tat es nicht.

Ich strollte zwei- oder dreimal um die Bretter, um zu eruieren, wie es denn so stünde und ob es angeraten sei, meinerseits ein Remis anzubieten. Ich wollte dazu meinen Mannschaftsführer befragen, besann mich aber eines anderen. Wie üblich, hatte er für die ersten 8 Züge eine geschlagene Stunde verbraucht. 10 Minuten vor der Zeitkontrolle zum 40. Zug hatte er noch 20 Züge zu bewerkstelligen, sodass es mir ungelegen erschien, ihn jetzt in ein Gespräch zu verwickeln. Unsere Mannschaft lag 1,5:2,5 zurück. Lorenz hatte, wie gesagt, remisiert, Geralf und Herbert hatten verloren und Bernd hatte gewonnen.

Die noch laufenden Partien kann ich während eines Mannschaftskampfes, an dem ich beteiligt bin, ohnehin nicht beurteilen. Ich laufe zwar ab und an an den anderen Brettern entlang, aber mein Hirn ist dabei im Standby-Modus. Für mehr als meine eigene Partie langt meine Schachkapazität nicht aus. Ich sehe Klötze auf schwarz-weiß gemusterten Feldern stehen und wenn ein Spieler seinem Gegner nicht deutlich mehr Klötze abgenommen hat als umgekehrt, erachte ich die Situation als “unklar” und wandle weiter. Die Gehirnwindung, die sich bei meinem Cerebrum mit Schach befasst, darf nicht überbeansprucht werden! Manchmal erfahre ich ja etwas von anderen Spielern.
Bei diesem Mannschaftskampf z.B. unterhielten sich zwei Spieler des Gegners beim Stand von 2,5:2,5 hinter mir und einer bemerkte auf die Frage, wie es stehe: Unentschieden, aber guck’ dir’s doch an, die anderen (seine Mannschaftskameraden) verlieren doch alle. So etwas hört man gerne… Nach dem 37. Zug konnte ich den Angriff meines Gegners entschärfen. Wir hatten nun beide noch alle Schwerfiguren und einen Springer, sowie 5 Bauern. Unsere Könige hatten die gesamte Partie völlig verwaist nach kurzen Rochaden in ihren jeweiligen Ecken hinter zwei Bauern verbracht.

Ich konnte nun erfolgreicher als mein Gegner mit einem Turm hinter seine Linien gelangen und ihn ernsthaft bedrohen. Anstatt sich zu verteidigen, schlug mein Gegner einen meiner Bauern und verlor dadurch das entscheidende Tempo, sodass ich mit einer Mattdrohung schneller war. Er warf noch einen Turm dazwischen, aber das Unheil war für ihn nicht mehr aufzuhalten und er ergab sich.

Es stand jetzt 3,5:2,5 für uns. Walter hatte mittlerweile ebenfalls gewonnen. Als ich mir ein Bier holte, brach Karsten Stärkes Gegner ebenfalls zusammen. Ich trank mein Bier aus dem Glas, was mir ironische Kritik meiner ebenfalls bereits Bier trinkenden Mannschaftskameraden Geralf und Walter einbrachte. Jörg hatte sich zum 40. Zug gerettet. Jetzt gewann er locker. Für seine Verhältnisse hat er einen recht geruhsamen Schachnachmittag verbracht.

Die Zeitnot mag einem des Wilkeschen Schachspiels unkundigen bedenklich erschienen sein, aber Jörg bekam weder einen hochroten Kopf, noch musste er sich unter seiner Kapuze verstecken. Letztere sind ernsthafte Anzeichen, dass auch Jörg die Zeitnot als solche empfindet. Wir haben 5,5:2,5 gewonnen, haben 4 von 5 bisher gespielten Runden siegreich beendet. Das ist viel mehr, als zu erwarten war.

Beim Verlassen des Spiellokals höre ich noch einen Spieler der ersten Mannschaft sagen: “Igitt, das sind ja Plastikfiguren”. – Unser Verein ist natürlich hierarchisch strukturiert. Nichtsdestotrotz spielt unsere erste Mannschaft mit Holzbrettern, Holzfiguren und Holzuhren, während das schachliche Proletariat der zweiten Mannschaft mit Plastikfiguren, knickbaren Plastikbrettern und Plastikuhren vorlieb nehmen muss. Im Geist des linksliberalen Gedankens sollte diese Diskriminierung der ausgebeuteten Schacharbeiterschaft neu überdacht werden zumal die Expropriateure der ersten Mannschaft sich derzeit nicht mit Ruhm bekleckern.:-D:-D:-D Anschließend sind wir (4 Spieler der ersten und vier Spieler der zweiten Mannschaft) noch in das Eckhaus um die Partien zu analysieren. Lobenswert, dass wenigstens die Hälfte der zweiten Mannschaft mitkam. Häufig sind die Spieler aus der zweiten Mannschaft nach dem Spiel sehr schnell verschwunden.

Euer Randolf

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Teilnehmerrekord Blitzeinzelmeisterschaft

Teilnehmerrekord bei der Blitz-Einzelmeisterschaft des Schachbezirks 5 Frankfurt! Vor allem die Frankfurter Vereine mit einer entsprechenden Blitzkultur stellten 19 von 64(!) Teilnehmern (SF Frankfurt (7), BvK Frankfurt (6) und MiP Frankfurt (6)). Sicherlich ist auch die hervorragende Turnierleitung und -organisation von Hans-Dieter Post ein Grund, warum das Turnier einfach attraktiv ist.

Bei 19 gespielten Runden im Schweizer System und einer Turnierdauer von ca. 4 h lief alles problemlos. Lediglich die Auslosung zur Runde 17 dauerte auf dem sicherlich nicht so hochwertigen Laptop-Prozessor ein paar Minuten… Wer sonst in Frankfurt, Hessen oder Deutschland organisiert überhaupt ein solch fantastisches Blitzturnier im Schweizer-System?

Jürgen hatte (mal wieder) den stärksten Gegnerschnitt während Karsten W. nach einer Schwächephase in der Mitte des Turniers zum Ende hin einigen IMs durchaus Paroli bot. Dirk landete auf Platz 20 (noch vor Jürgen), während Gaspare, Geralf und Karsten S. sich in der zweiten Teilnehmerhälfte einordnen mussten.

MIP bei der Einzel-Blitzmeisterschaft Frankfurt 2017
Rang Teilnehmer TWZ S R V Punkte PktSum BuSum
14 Wanie,Karsten 2040 8 6 5 11,0 109,5 3676,5
20 Wagner,Dirk 1940 9 3 7 10,5 105,5 3718,0
24 Schröder,Jürgen 2080 9 2 8 10,0 114,0 3803,5
39 Marchese,Gaspare 1775 8 3 8 9,5 88,5 3159,0
47 Jeß,Geralf 1603 7 4 8 9,0 89,5 3270,0
51 Stärke,Karsten 1746 8 2 9 9,0 83,0 3027,0

 

Die Gesamttabelle könnt ihr bei den Schach-Chroniken anschauen.

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